<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Backofenstein</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Backofenstein"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.tmh.player.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Backofenstein rootpage-Backofenstein skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Backofenstein</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Backofensteine</b> sind natürliche <a href="Stein" title="Stein">Steine</a>, die zum Bau von <a href="Backofen" title="Backofen">Backöfen</a> verwendet werden. Zum Steinofenbau sind nur spezielle feuerfeste Gesteine wie <a href="Trachyt" title="Trachyt">Trachyte</a>, <a href="Tuff" title="Tuff">vulkanische Tuffe</a> und <a href="Vulkanisches_Agglomerat" title="Vulkanisches Agglomerat">Schlackenagglomerate</a> geeignet.
</p><p>Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Fertigung künstlicher <a href="Schamott" class="mw-redirect" title="Schamott">Schamottsteine</a> begann, war man nicht mehr auf die Verwendung von geeignetem Naturstein angewiesen. Heute gibt es nur noch wenige Handwerker, die natürliche Backofensteine verarbeiten. Der Beruf der <a href="Ofenbauer" title="Ofenbauer">Backofenbauer</a> ist im handwerklichen Beruf der Ofen- und Luftheizungsbauer aufgegangen, die heute überwiegend <a href="Kachelofen" title="Kachelofen">Kachel-</a> und <a href="Kaminofen" title="Kaminofen">Kaminöfen</a> errichten.
</p><p>Backofensteine wurden von <a href="Steinmetz" title="Steinmetz">Steinmetzen</a>, <a href="Steinhauer" title="Steinhauer">Steinhauern</a> und <a href="Maurer" title="Maurer">Maurern</a> verarbeitet. Sie wurden früher in den Orten um die jeweiligen <a href="Steinbruch" title="Steinbruch">Steinbrüche</a> konfektioniert. Das bedeutendste Zentrum lag in der <a href="Vulkaneifel" title="Vulkaneifel">Vulkaneifel</a> in dem kleinen Ort <a href="Bell_(bei_Mendig)" title="Bell (bei Mendig)">Bell (bei Mendig)</a>. Backofensteine wurden auch in Gershasen bei <a href="Westerburg" title="Westerburg">Westerburg</a>, im <a href="Westerwald" title="Westerwald">Westerwald</a> und in <a href="K%C3%B6nigswinter" title="Königswinter">Königswinter</a> im <a href="Siebengebirge" title="Siebengebirge">Siebengebirge</a> sowie bei <a href="Pelm" title="Pelm">Pelm</a> gefertigt.<sup id="cite_ref-Jahrbuch_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Jahrbuch-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die historischen steinernen Backöfen werden heute gelegentlich als <i>Altdeutsche Backöfen</i> und das darin gebackene Brot als <i>Steinofenbrot</i> bezeichnet.
Als Naturbaustoffe neben den Backofensteinen wurden für Backöfen <a href="Lehm" title="Lehm">Lehm</a> (<i>Backofenlehm</i>) oder Ziegel verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung">Abgrenzung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gesteinsqualitäten"><span id="Gesteinsqualit.C3.A4ten"></span>Gesteinsqualitäten</h2></div>
<p>Die verwendeten Gesteine beim Backofenbau müssen insbesondere in der Lage sein, Hitzeeinwirkungen zu widerstehen ohne ihre Festigkeit zu verlieren oder zu zerspringen. Zusätzlich sollen sie die Hitze speichern und als schlechte Wärmeleiter langsam wieder an das Backgut abgeben.
</p><p>Bekannt ist für den Backofenbau die Verwendung von <a href="Trachyt" title="Trachyt">Trachyt</a>, vulkanischen <a href="Tuff" title="Tuff">Tuffen</a> und Schlackenagglomeraten, die aus <a href="Pyroklast" title="Pyroklast">Pyroklasten</a> entstanden. Als Pyroklasten werden Gesteinsfragmente bezeichnet, die bei vulkanischen Eruptionen durch Zerreißen oder Zerbrechen von festem Gestein oder durch direkte Kristallisierung aus flüssigem Ausgangsmaterial entstanden. Die Fragmente können ganze <a href="Kristall" title="Kristall">Kristalle</a>, Bruchstücke von Kristallen, <a href="Glas" title="Glas">Glase</a> oder Gesteinsfragmente sein. Die Tuffe aus der <a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a> sowie aus dem hessischen Vulkangebiet um Kassel und aus dem Westerwald eigneten sich gut zum Backofenbau.
</p><p>Nicht zum Backofenbau geeignet sind dichte und schwere <a href="Naturstein" title="Naturstein">Natursteine</a>, aus denen etwa die sogenannten „heißen Steine“ zur Essenszubereitung gefertigt werden. Als <i>heiße Steine</i> werden polierte <a href="Gabbro" title="Gabbro">Gabbros</a> (z. B. <a href="Impala_(Naturstein)" title="Impala (Naturstein)">Impala</a>) und zum Warmhalten von Speisen in Kaminöfen polierte <a href="Serpentinit" title="Serpentinit">Serpentinite</a> oder auch <a href="Speckstein" title="Speckstein">Speckstein</a> verwendet.
Da die meisten Gesteine vulkanischen Ursprungs sehr porös sind, würden sie bei einer Verwendung als <i>heißer Stein</i> bei der Zubereitung von Lebensmitteln zu unerwünschten Fettanhaftungen führen.
</p><p>Teilweise kommen natürliche feuerfeste Steine heute noch in <a href="Feuerfester_Werkstoff" title="Feuerfester Werkstoff">Feuerfest</a>- und <a href="S%C3%A4ureschutz" title="Säureschutz">Säureschutzanwendungen</a>, im Bereich der <a href="Metallurgie" title="Metallurgie">Metallurgie</a> sowie des Kamin- und <a href="Schornstein" title="Schornstein">Schornsteinbaus</a> zum Einsatz. Dabei werden die entsprechenden Bauteile aber zunehmend vorkonfiguriert oder auf der Baustelle mit feuerfesten <a href="Beton" title="Beton">Betonen</a> gegossen. Früher war man hingegen auf hochspezialisierte Handwerker angewiesen, die die komplexe Vermauerung der Backofensteine und der zugehörigen speziellen <a href="M%C3%B6rtel" title="Mörtel">Mörtel</a> beherrschten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Backofenbau">Backofenbau</h2></div>
<p>Der Aufbau der Backöfen erfolgte nach Skizzen, die vor Ort und nach den Anforderungen der Auftraggeber angefertigt wurden. Lediglich von dem Königswinterer Ofen, einem Altdeutschen Backofen, der ab 1900 gebaut wurde, gibt es einen Bauplan.<sup id="cite_ref-7gmuseum_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-7gmuseum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gemeindebacköfen wurden entweder freistehend oder in <a href="Backhaus" title="Backhaus">Backhäusern</a> aufgebaut.
</p><p>In den Steinbrüchen bei Gershasen wurden Platten im Format von 150 × 75 × 12 Zentimeter und Herdplatten von bis zu 180 Zentimeter hergestellt. Die steinernen Herdplatten waren das wichtigste Detail der Backöfen, und für einen Gemeinde- oder Bäckerofen wurden vier bis sechs Herdplatten benötigt. In Königswinter konnten Herdplatten bis zu einer Größe von 2 m² hergestellt werden. Für das Gewölbe wurden je nach Größe des Ofens 50 bis 120 Backofensteine benötigt. Die Ofensteine wurden bis in die 1950er Jahre im Steinbruch mit <a href="Steinmetzwerkzeug" title="Steinmetzwerkzeug">Steinmetzwerkzeug</a> vorformatiert, bis zur Baustelle transportiert und von den Backofenbauern aufgebaut. Beim Aufbau mussten die Öffnungen des Backofens individuell angepasst und mit einem hölzernen Lehrgerüst abgestützt werden. Abschließend wurden in die Öffnungen zur Befeuerung und für das Backgut eiserne Klappen eingepasst. Zu beachten hatten die Ofenbauer insbesondere die Ausdehnung des Gesteins bei Wärme, und es wurden spezielle feuerbeständige Versetz- und Fugmörtel angemischt. Die Außengestaltung des Backofens erfolgte mit gewöhnlichen Keramikfliesen, <a href="Terracotta" class="mw-redirect" title="Terracotta">Terracottasteinen</a> oder <a href="Ofenkachel" title="Ofenkachel">Ofenkacheln</a>.
</p><p>Die Innenseite des Ofens wurde mit Backofensteinen ausgekleidet. Das oben abschließende Gewölbe mit einer <a href="Stichh%C3%B6he" class="mw-redirect" title="Stichhöhe">Stichhöhe</a> von 25 Zentimetern wurde ursprünglich aus natürlichen Backofensteinen oder später mit <a href="Schamott" class="mw-redirect" title="Schamott">Schamott</a> gemauert. Wegen des geringen Gewichts der natürlichen Backofensteine waren sie hierfür besonders geeignet. Nach Fertigstellung des Gewölbes war es üblich, in den Schlussstein des Ofens ein Kreuz einzuritzen. Die Steinöfen wurden nach 20 bis 30 Jahren gewerblichem Betrieb erneuert.
</p><p>Es gab in den 1930er Jahren zwei Steinbackofentypen:
</p>
<ul><li>Den <i>Bauernbackofen</i>, der mit 1,10 und 1,40 m in rechteckiger oder quadratischer Ansicht mit einer Tiefe bis zu 1,60 Meter aufgebaut wurde und 2 bis 3 Herdplatten hatte und</li>
<li>den <i>Bäckereiofen</i> mit 1,80 bis 2,00 m in der Ansicht und mit 2,40 bis 2,60 aber auch bis zu 2,80 Meter Tiefe des Ofens und mit bis zu 6 Herdplatten. Die Außenmauern der Öfen waren bis zu 50 Zentimeter dick.</li></ul>
<p>Steinbacköfen werden heutzutage vor allem wieder in Bäckereien, aber auch wieder als Gemeinschaftsbacköfen in Dörfern aufgebaut. Sie bilden entweder Treffpunkte sozialen Dorflebens beim gemeinsamen Backen, oder sie werden auf Dorffesten in Betrieb genommen. Es gibt auch fahrbare Steinbacköfen für privaten Gebrauch zum Brotbacken und für die Herstellung einer Pizza.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Backen_in_Steinöfen"><span id="Backen_in_Stein.C3.B6fen"></span>Backen in Steinöfen</h2></div>
<p>Zum Brotbacken im Steinofen wird eine Temperatur von höchstens 270 °C benötigt. Vor dem Brot konnten in der ersten, besonders hohen Hitze flache Waren wie <a href="Flammkuchen" title="Flammkuchen">Flammkuchen</a> gebacken werden. Die langsam abfallende Hitze sorgt für gute Krusteneigenschaften und damit gute Frischhaltung. Zuerst backt man daher Vollkorn- und Roggenbrote, später erst Weizenmischbrote. Bei etwa 180–220 °C können süße Teige sowie Kuchen oder, im Westerwald, ein <i>Backeskuchen</i>, der aus geriebenen Kartoffeln besteht, eingeschoben werden. Ebenso wurde in der Eifel ein <i>Birrebunnes</i> (sog. „Schwarzer Birnenfladen“) in der Nachwärme gebacken, ein flacher Kuchen. Anschließend ist noch genug Hitze im Ofen, um <a href="D%C3%B6rrfleisch" title="Dörrfleisch">Fleisch zu dörren</a>. Bekannt ist auch die Verwendung für <a href="Eintopfgericht" class="mw-redirect" title="Eintopfgericht">Eintopfgerichte</a> wie den <i><a href="Baeckeoffe" title="Baeckeoffe">Baeckeoffe</a></i>. Bei <a href="Fulda" title="Fulda">Fulda</a> wurden Backöfen mit einer Gewölbehöhe von 45 Zentimeter errichtet, da dort <a href="Flachsfaser" title="Flachsfaser">Flachs</a> gedörrt wurde.<sup id="cite_ref-Diehl_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Diehl-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Historische Backöfen werden direkt befeuert, eine Trennung von Backraum und Feuer gibt es nicht. Der Ofenraum muss zuerst mit <a href="Reisig" title="Reisig">Reisig</a> und Holz befeuert werden. Nach dem Hochheizen wird die restliche Glut (heute mit sogenannten <i>Aschekratzern</i>) entnommen, historische Öfen wurden mit einem nassen Sack gesäubert. Zur Feststellung der richtigen Temperatur wurden früher im Westerwald vier Kornähren auf einen hölzernen <a href="Brotschaufel" title="Brotschaufel">Brotschieber</a> (auch <i>Backesschoß</i> genannt) gelegt und dreimal durch den Ofen bewegt. Waren sie schwarz, war der Ofen noch zu heiß – erst wenn sie lediglich braun waren, war die optimale Backtemperatur erreicht.<sup id="cite_ref-Diehl_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Diehl-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Hat der Ofen die entsprechende Temperatur erreicht, werden die Brote eingelegt. Eine Änderung der Backtemperatur ist danach nicht mehr möglich. Man konnte die Backtemperatur nur anpassen, indem man die Brote an wärmere Stellen verschob. Die Steinofenbrote erhalten eine relativ hohe Anfangshitze. Dadurch bildet sich schnell eine Kruste. Wenn die Temperatur weiter abfällt, wird das Innere des Brotes langsam ausgebacken, und damit bleibt die Feuchtigkeit im Brot erhalten. Sollte das Brot keine Kruste erhalten, musste es entnommen und mit einem sogenannten <i>Frischbesen</i> bestrichen werden, der zuvor in Wasser getaucht wurde. Nach dem Zurücklegen in den Ofen wurde das Brot ausgebacken. Ferner wurden mit Holzstäbchen Löcher in den Brotlaib gestochen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen konnte.<sup id="cite_ref-Diehl_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-Diehl-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Heutiges Steinofenbrot hält sich bei optimaler Lagerung in <a href="Steingut" title="Steingut">Steingut</a> eine Woche lang frisch.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gibt Aussagen, dass sich die historischen Steinofenbrote bis zu zwei Wochen gehalten haben.<sup id="cite_ref-Diehl_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-Diehl-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Renaissance erlebte der Backofenbau mit Backofensteinen ab 1975 vor allem in Bäckereien, die auf die besondere Güte ihrer Backwaren achteten. Die heutigen Öfen werden allerdings wärmegedämmt aufgebaut, und die Außenseite gibt kaum mehr Wärme ab. Früher wurden die Außenseiten 50 bis 60 °C warm. Die Backofensteine werden mit <a href="Steins%C3%A4ge" class="mw-redirect" title="Steinsäge">Steinsägen</a> von <a href="Steinmetz" title="Steinmetz">Steinmetzfirmen</a> hergestellt und an die Ofenbauer auf Nachfrage geliefert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Backöfen"><span id="Historische_Back.C3.B6fen"></span>Historische Backöfen</h3></div>
<p>Gemeinschaftlich genutzte Steinbacköfen gab es bereits im Mittelalter. Im Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts wurden aus Gemeinschaftssinn und Ressourcenminimierung in zahlreichen Dörfern weitere Gemeinschaftsbacköfen aufgebaut, weil man erkannte, dass dabei eine Holzersparnis erreicht und die Brandgefahr minimiert werden konnte.<sup id="cite_ref-Diehl_3-4" class="reference"><a href="#cite_note-Diehl-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der älteste erhaltene Backofen aus dem Jahre 1585 aus Backofensteinen befindet sich in <a href="Zw%C3%B6nitz" title="Zwönitz">Zwönitz</a> im sächsischen <a href="Erzgebirgskreis" title="Erzgebirgskreis">Erzgebirgskreis</a> in dem dortigen Heimatmuseum <i>Knochenstampe</i> in einem denkmalgeschützten Bauernhaus.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Essingen_(Pfalz)" title="Essingen (Pfalz)">Essingen</a> überdauerte ein historischer steinerner Backofen in einer Scheune, in dem bis 1971 gebacken wurde<sup id="cite_ref-Jahrbuch_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Jahrbuch-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und in <a href="Unter-Widdersheim" title="Unter-Widdersheim">Unter-Widdersheim</a> lässt sich ein aus <a href="Michelnauer_Tuff" title="Michelnauer Tuff">Michelnauer Tuff</a> gebauter Backofen betrachten.<sup id="cite_ref-chron_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-chron-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Ofen wurde 1935 erbaut und bis in die 1950er Jahre betrieben. Er wird jedes Jahr anlässlich einer zweitägigen Feier wieder in Betrieb gesetzt.<sup id="cite_ref-chron_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-chron-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Bell am <a href="Laacher_See" title="Laacher See">Laacher See</a> in der Eifel gibt es ebenfalls einen dörflichen Gemeinschaftsbackofen, ebenso in Königswinter-<a href="Thomasberg_(K%C3%B6nigswinter)" title="Thomasberg (Königswinter)">Thomasberg</a> im Ortsteil Steinringen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bell">Bell</h3></div>
<p>In Bell, das bis in die 1930er Jahre das Zentrum des Backsteinofenbaus war, wird davon ausgegangen, dass der Backofensteinbau aus natürlichen Steinen auf eine tausend Jahre alte Tradition zurückblicken kann. 1822 hat nahezu die gesamte Dorfbevölkerung und in den 1920er Jahren haben immerhin noch etwa 500 bis 600 Personen des Ortes vom Backofenbau gelebt.<sup id="cite_ref-Sprache_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sprache-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Öfen wurden nicht nur im Inland, sondern auch in Frankreich, Belgien und Luxemburg aufgebaut.
</p><p>Die <i>Bellersteine</i> oder <i>Weibernsteine</i>,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die bei Bell gebrochen wurden, zählen im technischen Sinne zu den <a href="Weichgestein" class="mw-redirect" title="Weichgestein">Weichgesteinen</a>. Sie lassen sich in <a href="Bergfrisch" title="Bergfrisch">bruchfeuchtem</a> Zustand besonders einfach formatieren und sind extrem feuerfest. Der Bellerstein wurde aufgrund seiner Güte <i>Beller Backofenstein</i> genannt. Die Steinbrüche um Bell sind heute (2009) nicht mehr im Abbau, allerdings gibt es in diesem Ort aufgrund dieser handwerklichen Tradition noch drei Ofenbaufirmen, die sich mittlerweile auf den Industrieofenbau, den sogenannten <a href="Dampfbackofen" title="Dampfbackofen">Dampf-Stahlbackofen</a>, spezialisiert haben.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der <a href="Abtei_Maria_Laach" title="Abtei Maria Laach">Abtei Maria Laach</a> kann auf einem Lehrsteinpfad, unweit von Bell entfernt, ein im Querschnitt aufgemauerter Steinbackofen betrachtet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Beller_Geheimsprache">Beller Geheimsprache</h4></div>
<p>Die <i>Beller Backofenbauer</i> verbrachten 3 bis 4 Tage oder ein bis zwei Wochen auf Baustellen, je nach Größe des Ofens und Anzahl der Arbeitskräfte. Um zu verhindern, dass andere den Beller Ofenbau nachahmten, entwickelten sie eine Geheimsprache, um ihr Wissen nicht preiszugeben. Diese Geheimsprache wird <i>Lebber Talp</i> genannt. Die Grundfläche, die sog. Herdplatte, auf der im Herd gebacken wird, heißt <i>Talp</i>. Der Backofenstein selbst wurde nach seinem Vorkommen Beller Stein, Weiberner Stein und Riedener Stein genannt und war nicht verklausuliert.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Teile dieser Sprache, die dem Dialekt der Beller entnommen sind, werden ähnlich wie bei dem französischen <a href="Verlan" title="Verlan">Verlan</a> rückwärts gesprochen. Einzelne Verben und Substantive werden gedreht, <a href="Suffix" title="Suffix">Suffixe</a> und <a href="Pr%C3%A4fix" title="Präfix">Präfixe</a> bleiben teils bestehen. So wird aus <i>Beller Platt</i> die Geheimsprache <i>Lebber Talp</i> oder aus Mädchen wird <i>Nächdäm</i>. Die Sprache wurde in neuerer Zeit untersucht und festgestellt, dass dieses Geheimwissen bei älteren Beller Bürgern teilweise noch vorhanden ist.<sup id="cite_ref-Honnen2000_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Honnen2000-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da der Beruf des Ofenbauers für den Ort kaum noch Bedeutung hat, schwindet auch das Wissen um diese Sprache. Dennoch wird ihr eine Überlebenschance eingeräumt, da sich ein öffentliches Interesse an dieser Sprache entwickelt hat und sich ein Funktionswandel in einer Übernahme von Teilen in die Alltagssprache regional anbahnt.<sup id="cite_ref-Sprache_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Sprache-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Königswinter"><span id="K.C3.B6nigswinter"></span>Königswinter</h3></div>
<p>Das Backofenzentrum in Königswinter im Siebengebirge wurde nachweislich bereits im späten Mittelalter betrieben. In dem dortigen Vorkommen <a href="Ofenkaulen" title="Ofenkaulen">Ofenkaulen</a> konnten einzelne Herdplatten unterirdisch im Stollen in der Größe bis zu 2 m² gewonnen werden. Ein Absatzgebiet war der westfälische Raum, wo das Backen von <a href="Pumpernickel" title="Pumpernickel">Pumpernickel</a> eine langanhaltende und gleichmäßige Hitze erfordert. Von dem <i>Königswinterer Ofen</i> gibt es einen Bauplan und eine Skizze der Frontansicht, die im <a href="Siebengebirgsmuseum" title="Siebengebirgsmuseum">Siebengebirgsmuseum</a> in Königswinter ausgestellt sind.<sup id="cite_ref-7gmuseum_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-7gmuseum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vor dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> gab es 20–30 Ofenbauerbetriebe, die nach dem Krieg auf 10 Betriebe abnahmen. In den 1920er Jahren stieg der Umsatz der Betriebe nochmals an, um letztendlich durch neue Ofenformen wie Dampfbacköfen und elektrische Öfen zur Bedeutungslosigkeit abzusinken. Im Jahre 1960 schloss der letzte Ofenbauer seinen dortigen Betrieb.<sup id="cite_ref-7gmuseum_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-7gmuseum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gershasen">Gershasen</h3></div>
<p>Bei <a href="Westerburg" title="Westerburg">Westerburg</a> im Westerwald befand sich das Dorf Gershasen, das heute ein Stadtteil von Westerburg ist, in dessen Nähe Tuffgestein gewonnen wurde. Die dortigen Backofenbauer sind seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts nachweisbar. Sie erhielten zunächst Aufträge aus der näheren Umgebung des Westerwaldes, die sich bis Fulda, Gießen und Kassel ausweiteten. Um 1960 gab der letzte Backofenbauer sein Handwerk im Westerwald auf.<sup id="cite_ref-Diehl_3-5" class="reference"><a href="#cite_note-Diehl-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Gershasen gibt es ein Ofenbauermuseum, wo ein Steinofen (dort <i>Backes</i> genannt) aufgebaut ist und sich eine Ofenbauerstube befindet. Ferner gibt es eine Ausstellung von Werkzeugen und Bildern wie Backofensteine abgebaut und verarbeitet wurden.<sup id="cite_ref-wester_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-wester-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pelm">Pelm</h3></div>
<p>Zwischen den Orten Pelm und Essingen wurde für den Ofenbau Gestein verwendet, das als <a href="Palagonit" title="Palagonit">Palagonit</a> bezeichnet wird. Es handelt sich um hydratisierte Glassubstanz, die entstand als das Glas im Basalt Wasser aufnahm. Dieses Gesteinsvorkommen in geringem Umfang wurde am Fuße des Gyppenberges vom Backofenbauer Meyer, der ein <a href="Steinmetz" title="Steinmetz">Steinmetzmeister</a> war, abgebaut und er soll bis zu 1.900 Backofensteine verarbeitet haben.<sup id="cite_ref-Jahrbuch_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Jahrbuch-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendete_Gesteine">Verwendete Gesteine</h2></div>
<ul><li>Hessen
<ul><li><a href="Basalttuff_Habichtswald" title="Basalttuff Habichtswald">Habichtswald-Lapillituff</a>, bei <a href="Kassel" title="Kassel">Kassel</a></li>
<li><a href="Michelnauer_Tuff" title="Michelnauer Tuff">Michelnauer Tuff</a>, bei <a href="Michelnau" title="Michelnau">Michelnau</a></li>
<li>Reulbacher Tuffstein, bei <a href="Reulbach" title="Reulbach">Reulbach</a><sup id="cite_ref-asl_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-asl-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Homberger Tuffstein, bei <a href="Homberg_(Efze)" title="Homberg (Efze)">Homberg</a><sup id="cite_ref-asl_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-asl-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li>Nordrhein-Westfalen
<ul><li>Trachyt aus dem <a href="Ofenkaulen" title="Ofenkaulen">Ofenkaulen</a>-Steinbruch, bei <a href="K%C3%B6nigswinter" title="Königswinter">Königswinter</a> im <a href="Siebengebirge" title="Siebengebirge">Siebengebirge</a></li></ul></li>
<li>Rheinland-Pfalz
<ul><li><a href="Weiberner_Tuff" title="Weiberner Tuff">Weiberner Tuff</a>, bei <a href="Weibern_(Eifel)" title="Weibern (Eifel)">Weibern</a> in der <a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a> (heute 2009 im Abbau): Leuzit-Phonolith-Tuff</li>
<li><a href="Riedener_Tuff" title="Riedener Tuff">Riedener Tuff</a>, bei <a href="Rieden_(Eifel)" title="Rieden (Eifel)">Rieden</a> (heute 2009 im Abbau): Leuzitit-Tuff</li>
<li>sog. Beller Stein, bei Bell in der Eifel</li>
<li><a href="Palagonit" title="Palagonit">Palagonit</a>, bei Pelm und Essingen in der Pfalz</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstellungen_bzw._Backofenmuseen">Ausstellungen bzw. Backofenmuseen</h2></div>
<ul><li><a href="Siebengebirgsmuseum" title="Siebengebirgsmuseum">Siebengebirgsmuseum</a> in Königswinter<sup id="cite_ref-7gmuseum_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-7gmuseum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Ofenbauermuseum" title="Ofenbauermuseum">Ofenmuseum Backes</a> in Gershasen im Westerwald<sup id="cite_ref-wester_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-wester-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Backofenmuseum bei <a href="Emstal_(Kloster_Lehnin)" title="Emstal (Kloster Lehnin)">Emstal</a> in Brandenburg mit frei stehenden, funktionstüchtigen historischen Backöfen (um 1870)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><span class="cite">Thea Merkelbach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb2007/hjb2007.101.htm"><i>Backofensteinbrüche im Kreis Daun – Backofensteinbrüche im Kreis Daun.</i></a> In: <i>Heimatjahrbuch 2007.</i> Landkreis Vulkaneifel,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9. April 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABackofenstein&rft.title=Backofensteinbr%C3%BCche+im+Kreis+Daun+%E2%80%93+Backofensteinbr%C3%BCche+im+Kreis+Daun&rft.description=Backofensteinbr%C3%BCche+im+Kreis+Daun+%E2%80%93+Backofensteinbr%C3%BCche+im+Kreis+Daun&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de%2FVT%2Fhjb2007%2Fhjb2007.101.htm&rft.creator=Thea+Merkelbach&rft.publisher=Landkreis+Vulkaneifel"> </span></li>
<li><span class="cite">Martha Ross: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1999/hjb1999.84.htm"><i>Das Backes.</i></a> In: <i>Heimatjahrbuch 1999.</i> Landkreis Vulkaneifel,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9. April 2019</span> (Bericht über den Gebrauch eines Backofens).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABackofenstein&rft.title=Das+Backes&rft.description=Das+Backes&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de%2FVT%2Fhjb1999%2Fhjb1999.84.htm&rft.creator=Martha+Ross&rft.publisher=Landkreis+Vulkaneifel"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-Jahrbuch-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Jahrbuch_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Jahrbuch_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Jahrbuch_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Thea Merkelbach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb2007/hjb2007.101.htm"><i>Backofensteinbrüche im Kreis Daun.</i></a> In: <i>Heimatjahrbuch 2007.</i> Landkreis Vulkaneifel,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9. April 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABackofenstein&rft.title=Backofensteinbr%C3%BCche+im+Kreis+Daun&rft.description=Backofensteinbr%C3%BCche+im+Kreis+Daun&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de%2FVT%2Fhjb2007%2Fhjb2007.101.htm&rft.creator=Thea+Merkelbach&rft.publisher=Landkreis+Vulkaneifel"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7gmuseum-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-7gmuseum_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-7gmuseum_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-7gmuseum_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-7gmuseum_2-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.siebengebirgsmuseum.de/index.php/backofenbau-und-ofenkaulen"><i>Backofenbau und „Ofenkaulen“ im Siebengebirge.</i></a> Siebengebirgsmuseum Königswinter,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7. November 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABackofenstein&rft.title=Backofenbau+und+%E2%80%9EOfenkaulen%E2%80%9C+im+Siebengebirge&rft.description=Backofenbau+und+%E2%80%9EOfenkaulen%E2%80%9C+im+Siebengebirge&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.siebengebirgsmuseum.de%2Findex.php%2Fbackofenbau-und-ofenkaulen&rft.publisher=Siebengebirgsmuseum+K%C3%B6nigswinter"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Diehl-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Diehl_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Diehl_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Diehl_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Diehl_3-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Diehl_3-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Diehl_3-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">Karl-Ludwig Diehl: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120315212509/http://www.ureader.de/msg/14444975.aspx"><i>Gewölbe zum Brotbacken in der Biedermeierzeit: die Backofenbauer des Westerwaldes.</i> 2007</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. März 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20081012020925/http://www.guidohof.com/seite_gehoeft_backstube.html">Informationen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Oktober 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) auf guidohof.com.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://veranstaltungen.meinestadt.de/zwoenitz/location-detail/25875">Information</a> auf meinestadt.de, abgerufen am 18. September 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-chron-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-chron_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-chron_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.unter-widdersheim.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3:chronik-unter-widdersheim&catid=5:geschichte&Itemid=28">Chronik Unter-Widdersheim</a> auf unter-widdersheim.de</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.steinbruch-michelnau.de/docs/bilder/files/Konzept_DVG_Steinbruch_Michelnau_20091124.pdf">Steinbruch Michelnau</a> auf steinbruch-michelnau.de (PDF; 13 MB)</span>
</li>
<li id="cite_note-Sprache-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Sprache_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Sprache_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rheinische-landeskunde.lvr.de/de/sprache/sprache_themen/tonaufnahmen/lebber_talp_1.html"><i>Geheimsprache in Bell: Lepper Talp.</i></a> <a href="LVR-Institut_f%C3%BCr_Landeskunde_und_Regionalgeschichte" title="LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte">LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7. November 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABackofenstein&rft.title=Geheimsprache+in+Bell%3A+Lepper+Talp&rft.description=Geheimsprache+in+Bell%3A+Lepper+Talp&rft.identifier=https%3A%2F%2Frheinische-landeskunde.lvr.de%2Fde%2Fsprache%2Fsprache_themen%2Ftonaufnahmen%2Flebber_talp_1.html&rft.publisher=%5B%5BLVR-Institut+f%C3%BCr+Landeskunde+und+Regionalgeschichte%5D%5D"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070606234654/http://www.lbz-rlp.de/Schulprogramme/schulprogramm_neuwied_1879.pdf">Information</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. Juni 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) auf lbz-rlp.de (PDF; 4,4 MB), abgerufen am 7. September 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120307054334/http://www.mendig.de/staticsite/staticsite.php?menuid=14&topmenu=12">Information der Verbandsgemeinde Mendig</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. März 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), abgerufen am 6. September 2009</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Auskunft von Ofenbaumeister Zepp Sen. aus Bell am 9. September 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-Honnen2000-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Honnen2000_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Honnen" title="Peter Honnen">Peter Honnen</a>: <cite style="font-style:italic">Geheimsprachen im Rheinland</cite>. Eine Dokumentation der Rotwelschdialekte in Bell, Breyell, Kofferen, Neroth, Speicher und Stotzheim. In: <cite style="font-style:italic">Rheinische Mundarten</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>10</span>. Rheinland-Verlag, Köln 2000, ISBN 3-7927-1728-X, VII. Bell, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>175<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff</span>. (Mit einer CD).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Backofenstein&rft.atitle=Geheimsprachen+im+Rheinland&rft.au=Peter+Honnen&rft.btitle=Rheinische+Mundarten&rft.date=2000&rft.edition=2&rft.genre=book&rft.isbn=379271728X&rft.pages=175+ff.&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=Rheinland-Verlag&rft.volume=Bd.+10" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-wester-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-wester_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-wester_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadt-westerburg.de/stadt/museen/backes-museum-gershasen"><i>Backes-, Heimat- und Ofenbauermuseum in Gershasen.</i></a> Stadt Westerburg, 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7. November 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABackofenstein&rft.title=Backes-%2C+Heimat-+und+Ofenbauermuseum+in+Gershasen&rft.description=Backes-%2C+Heimat-+und+Ofenbauermuseum+in+Gershasen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.stadt-westerburg.de%2Fstadt%2Fmuseen%2Fbackes-museum-gershasen&rft.publisher=Stadt+Westerburg&rft.date=2019"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-asl-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-asl_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-asl_14-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Der Vulkanismus des Hessischen Vulkanlandes (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050527184206/http://www.asl.uni-kassel.de/twiki/pub/Main/HessischesVulkanland/VulkaneinHessen.pdf">Version vom 27. Mai 2005</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Mai 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 147 kB) via <a href="Archive.org" class="mw-redirect" title="Archive.org">archive.org</a>)</span>
</li>
</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2026-01-09" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Backofenstein&oldid=263183950">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>